Rundgang
Pfarrkirche Mariä Namen Neubäu
Patrozinium: 25. März (Mariä Verkündigung)


Reiner Baustil

Die Rundbogenfenster, das Rundbogenfries und das Querhaus im kreuzförmigen Grundriss der Pfarrkirche Neubäu erinnern an die mittelalterlichen romanischen Kaiserdome und Klosterbasiliken.
 
  Der Altarraum

 In der Pfarrkirche Neubäu stehen drei Altäre, dazu der Zelebrationsaltar.                   
 Der Innenraum der Pfarrkirche wurde 2007 renoviert.


 
 

 

  Am 9. September 2007 konsekrierte Weihbischof Reinhard Pappenberger den neuen
 Zelebrationsaltar;

 er enthält die Reliquien der hl. Wolfgang und Emmeram und der sel. Anna Schäffer.


  Ein Bergkristall in Flammenform ziert den Ständer der Osterkerze.                           


 Bildhauer Hans Wurmer (Hausen) gestaltete 2007 den Altarraum nach den liturgischen
 Richtlinien.

 Der Zelebrationsaltar besteht aus Kelheimer Marmor.
  Der Weltherrscher

In der Konche, der Apsiswölbung über dem Altar, thront der majestätische Christus als der wiederkommende Weltenherrscher und Richter. Christus hat auf einem mit Edelsteinen geschmückten Thron mit Kissen Platz genommen. Der Thron schwebt auf einer Wolke. Der Sohn Gottes hält das Buch des Lebens, seine Rechte hat er zum Segen erhoben.


  Der Hochaltar

 Der Hochaltar ist in Gold und Weiß auf grauem Marmorton gefasst.

 In den Altarnischen des Hochaltars ist links vom Kreuz die Gottesmutter Maria, rechts der 
 Evangelist Johannes eingefügt. Sie stehen unter dem Kreuz und bilden die erste,
 noch kleine Kirche, entsprungen aus dem Herzblut des Erlösers.
 Sterben um andere zu retten

Am Hochaltar von Neubäu:
Ein Pelikan als Christusmetapher gibt seinen Jungen das eigene Blut und rettet sie somit vor dem Tod.

Ein siebensäuliger Tempelaufbau krönt den Altarschrein. Es sind die Säulen des Hauses, das die Weisheit sich erbaut hat
(Spr 9,1), Hinweis auf die sieben Sakramente und auf die sieben Gaben des Heiligen Geistes, die der Kirche ihre Kraft verleihen.
 

  Herz Jesu

 Im linken Seitenaltar von Neubäu tritt uns eine schöne Christusfigur entgegen: 
 Jesus zeigt uns sein Herz.

 Es handelt sich um eine für die Jahrhundertwende typische Darstellung der Romantik,
 heute jedoch nicht minder wichtig. Das Herz-Jesu-Fest am 3. Freitag nach Pfingsten
 wurde 1856, wenige Jahrzehnte vor dem Kirchenbau, für die gesamte Weltkirche
 verbindlich eingeführt. Unmittelbar vor dem Kirchenbau von Neubäu weihte Papst Leo
 XIII. die Welt dem heiligsten Herzen Jesu (1899). Dieser Altar nimmt darauf aktuell
 und direkt Bezug.

Vorbild aller Familien

Auf dem rechten Seitenaltar tritt die Heilige Familie aus einem himmlisch-goldschimmernden Gebäude. Vor einhundert Jahren, in der Zeit der Romantik, liebte man solche gefühlvollen Darstellungen. Religion sollte nicht nur mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen aufgenommen werden.

Das Fest der Heiligen Familie ist wenige Jahre vor dem Kirchbau von Neubäu für die ganze Kirche verbindlich eingeführt worden. Die Wahl des Motivs der Heiligen Familie für diesem Seitenaltar liegt auf der Hand.
 

  Maria Hilf

 Madonnenfigur in der Vierung der Pfarrkirche, Maria ist die Kirchenpatronin.  
 Maria weist fortwährend auf ihren göttlichen Sohn hin und stellt ihn allen
 Gläubigen als Vorbild vor Augen.

 Über die Hälfte aller Pfarreien im Bistum Regensburg sind der Gottesmutter
 geweiht. Die Marianische Männerkongregation (MMC) Neubäu wurde 1908
 gegründet.