Nebenkirchen und Kapellen

Unsere beiden Nebenkirchen

    Hl. Maria Margareta - Oberranning

   Patrozinium am 20. Juli, auf einem Hügel über dem Regenfluss idyllisch gelegen,
   erbaut um 1180 als romanisches, wehrhaftes Kirchlein mit Wänden von einem Meter
   Mauerstärke.

   Die uralte Nebenkirche gehörte früher zur Pfarrei Zell.

   Dachreiter aus dem 18. Jahrhundert.

    Maria mit dem Kind - Dieberg

   Patrozinium am 2. Sonntag im Oktober bei der Dieberger Kirchweih.

   Erbaut wurde das Nebenkirchlein im Jahre 1953



Die zwölf Kapellen im Pfarrgebiet von Walderbach

Hauskapelle Rosenkranzkönigin
Im Kloster der Barmherzigen Brüder zu Reichenbach
Patrozinium am 7. Oktober
Erweitert 1906

Schmerzhafte Muttergottes-Kapelle
Berg-Kapelle
Reichenbach
Erbaut im Jahre 1935 aus Anlass der 800-Jahrfeier der Konsekration der Klosterkirche

St. Wolfgang-Kapelle
Hecht-Kapelle
Kirchenrohrbach
Erbaut im Jahre 1937

Muttergottes-Kapelle
In der Klostermauer
Walderbach
Errichtet im 19. Jahrhundert

Muttergottes-Kapelle
Strahl-Kapelle
Stockhof
Gemeinde Walderbach
Erbaut 1946 zum Dank für die Heimkehr aus dem Krieg

Muttergottes-Kapelle
Kralowetz-Kapelle
Katzenrohrbach
Gemeinde Walderbach
Errichtet im Jahre 1905

Muttergottes-Feldkapelle
Stockhof
Gemeinde Walderbach
Errichtet in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Hl. Johannes Nepomuk-Kapelle
Wirts-Kapelle
Kirchenrohrbach

Muttergottes-Kapelle
Kulzer-Kapelle
Auf dem Betriebsgelände
Walderbach
Errichtet im Jahre 1978 aus Dankbarkeit

Muttergottes-Feldkapelle
Linden
Gemeinde Reichenbach
Errichtet im Jahre 1950

Jackl-Kapelle
Kirchenrohrbach

Katharinenkapelle
Reichenbach, Kienleiten
Errichtet von der Fam. Reisinger
Segnung am 21. Mai 1998


Steinhäuslkapelle bei Fronau

   Direkt am Fuße der Burgruine Schwärzenberg,zu Strahlfeld hin, inmitten eines
  ausgedehnten Waldgebietes und ganz versteckt liegt der Marienort Steinhäusl.


  Zur Lage und Erreichbarkeit des Kleinods klicken Sie bitte die Karte unter
  'Filialkirche Fronau' - 'Burgruine Schwärzenberg' an.

  Bereits 1740 stand hier eine Holzkapelle, 1905 wurde die jetzige Kapelle
  errichtet. 1990 konnte man das 250-jährige Jubiläum der Wallfahrt feiern.
Das Marienbild (Gnadenbild) in der Steinhäuslkapelle, verehrt seit 1740.
Es handelt sich um ein Maria-Hilf-Bild nach Lukas Cranach, wie es oft in
unserer ostbayerischen Heimat anzutreffen ist: das Jesuskind hat sein Beinchen auf den Arm seiner Mutter gestellt. Das Original befindet sich in Innsbruck, Kopien davon werden in Passau, Amberg, Fuchsmühl, Lam oder Miltach aufbewahrt.
Hier in Steinhäusl handelt es sich um eine gut gemeinte Nachzeichnung unbekannter Herkunft, doch die immerwährende Hilfe, Fürbitte, Fürsorge
und Fürsprache der Gottesmutter um ihre Kinder auf Erden ist nicht von der Qualität eines Bildes abhängig, davon zeugen ungezählte Gnadenorte auf
der Welt, auch dieses Steinhäusl.
 



Am Anger in Kirchenrohrbach steht ein schmuckes Kleinod
  
  Am Sonntag, den 28. Juni 2009 war für die Dorfgemeinschaft 
  Kirchenrohrbach, besonders für die Familie Josef und Barbara Loy ein 
  besonderer und freudiger Tag. Monsignore Martin Neumaier erteilte der
  neuen Kapelle am Anger den kirchlichen Segen.

  Errichtet wurde das schmucke Kleinod von Josef Loy zusammen mit seinen
  Söhnen und Enkeln. Der Betrachter der Kapell spürt bei diesem Werk, das
  in Holzbauweise erstellt wurde, handwerkliches Können.

  Weit ab vom großen Verkehr, inmitten von Wiesen und Wald, auf einer
  Anhöhe wurde die Kapelle errichtet und fügt sich schön in die Landschaft
  ein. Das Dach ziert ein kleines Zwiebeltürmchen, darin auch eine kleine
  Kirchenglocke in der Kuppel.

  Am Altar im Inneren der Kapelle ist ein Bild der 'Heiligen Familie', flankiert
  von wunderschönen Holzfiguren der Mariendarstellung der Madonna und
  des Hl. Josef.


 Die Kapelle am Anger wird sicher trotz der Abgeschiedenheit, das Ziel von Betern sein. Direkt an der Kapelle und unweit davon laden Ruhebänke zum kurzen Verweilen und zum stillen Innehalten ein. Wenn dort am Anger eine Kapelle errichtet wurde, dann ist das ein Zeichen dafür, dass Menschen hier in dieser Gegend von der religiösen Kultur geprägt sind und an Gott glauben.

An diese Wahrheit sollen viele erinnert werden, die des Weges an der Kapelle vorbeikommen. Die Familie Loy hat keine Kosten gescheut, um dieses schmucke Kleinod zu errichten. Sie erfüllt sich dabei nach einem Versprechen einen lang gehegten Wunsch.

Die Familie Loy freute sich über das Kommen vieler Gläubiger. Es waren weit mehr als erwartet. Nachdem Monsignore Martin Neumaier den kirchlichen Segen erteilt hatte, folgte der gemütliche Teil bei dem das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

 


Katharinen-Kapelle in Reichenbach


 




Am 21. August 1997 erkrankte die kleine Katharina, die Tochter von Gisela und Gerhard Reisinger, sehr schwer. Sie mußte am 27. August 1997 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Regensburg 6 Stunden operiert werden.
In größter Not versprach der Vater von Katharina in der Eustachius Kugler Kapelle, auf die Fürsprache von Frater Eustachius, bei Gesundung seiner Tochter eine Kapelle zu bauen.
Katharina überstand die Operation gut. Ihre Gesundung schreitet schnell voran.

Die ganze Familie begann am 25. Oktober 1997 mit dem Bau der Kapelle. Sie wurde am 1. Mai 1998 nach 1300 Arbeitsstunden fertiggestellt.

Am Himmelfahrtstag, dem 21. Mai 1998, wurde die Kapelle von Pfarrer Martin Neumaier feierlich der Heiligen Katharina geweiht.

'Ich wünsche, daß die Kapelle ein Ort des Gebetes
und der Dankbarkeit bleibt.'
( Hochw. Herr Generalvikar Dr. Wilhelm Gegenfurthner)

Die Familien-Kapelle soll all jenen, die sie betreten, Trost und Hilfe aus dem Glauben zuteil werden lassen.