Geschichte
Filialkirche Hl. Stephanus Fronau
Patrozinium: 26. Dezember

Kurze Ortsgeschichte

Der Ort Fronau ist alt, er ist früher überliefert als beispielsweise Reichenbach oder Walderbach. Bereits 1109 wird Fronau genannt als Lehen des Bistums Bamberg, das dieses Gebiet um Nittenau besaß. Im genannten Jahr übergab Erzbischof Otto I. von Bamberg den Ort Fronau an sein Kloster Prüfening bei Regensburg. Fronau war Stamm- und Ministerialsitz der Fronauer, sie besaßen die Burg Schwärzenberg.

Fronau liegt im Naturpark Oberer Bayerischer Wald.
 

  Die romanische Wehrkirche zu Fronau

 Dieses Gotteshaus aus dem Jahre 1140 ist besonders sehenswert und
 interessant. Die Filialkirche besitzt das Trau- und Sepulturrecht (Begräbnis mit
 Friedhofanlage) und war ursprünglich Filiale der Pfarrei Neukirchen-Balbini, seit
 1987 Filialkirche von Neubäu.

 Kirchenpatron ist der hl. Diakon und Erzmartyer Stephanus, das Patrozinium wird
 am 26. Dezember begangen. Ursprünglich war Fronau als Wehrkirche errichtet,
 um den Einwohnern bei Brand und Kriegsgefahr Zuflucht zu ermöglichen.
Verziehrungen am Turm

Der Kunstsinnige erkennt am Turm der Wehrkirche von Fronau ein Rundbogenfries, es weist auf den vorherrschenden Baustil hin: Romanik.
Dieser Kunststil war in Deutschland etwa von 1000 bis 1200 vorherrschend.

Der Turm bildet den ältesten Teil der Wehrkirche, er stammt aus romanischer Zeit, das obere Geschoss des Turmes wurde später aufgestockt.
 
  Fronau an den Hängen des oberpfälzer Berglands

 Beachten Sie bitte den Hinweis, dass die Kirche von Fronau wegen ihrer
 Kunstschätze nicht immer offen stehen kann.
  
 Wenden Sie sich rechtzeitig an das Kath. Pfarramt.